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Hannes Leitlein

ich fotografiere, gestalte & texte

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Essen auf Rädern 08/2015

Critical Mass Essen 0815

Es ist ein tolles Gefühl, mit so vielen anderen RadfahrerInnen in der Stadt unterwegs zu sein. Alle achten aufeinander und weisen übermütige AutofahrerInnen in ihre Schranken. Während der Critical Mass fühle ich mich sicher. Im Alltag ist das auf dem Fahrrad ein seltenes Gefühl.

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„Wir brauchen eine Ökumene gegen den Kapitalismus“

Herr Ramelow, ich erwische Sie zwischen Kirchentag und Parteitag. Wo fühlen Sie sich wohler?
Bodo Ramelow: Ich fühle mich beim Kirchentag so wohl wie beim Parteitag. Die Grundlinien dessen, was ich hier in Bielefeld sage, unterscheiden sich nicht zu dem, was ich auch bei meiner Bibelarbeit in Stuttgart gesagt habe. Was ich zu sagen habe, variiert nicht vor verschiedenem Publikum. Ich bin der Meinung, dass Themen wie etwa die Rückeroberung des Öffentlichen und eine klarere Perspektive auf die Arbeitszeitverteilung zum Beispiel bei den Lokführern in einer Bibelarbeit so gut platziert sind wie in einer Parteitagsrede. Weil sie mein Bild auf Gesellschaft und Menschen ausdrücken. Weiterlesen

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„Kirche muss seltsam sein“

Nadia Bolz-Weber zieht viele Blicke auf sich. Die evangelisch-lutherische Pastorin aus Denver/Colorado ist am ganzen Körper tätowiert. Auf dem evangelischen Kirchentag in Stuttgart musterten sie Teilnehmer zum Teil mit skeptischem Blick. Hierzulande ist sie noch nicht besonders bekannt, in den Staaten ist die eigenwillige Pfarrerin dagegen ein Star. Ihr Buch „Pastrix – der verrückte, schöne Glaube einer Sünderin und Gerechten“ schaffte es auf die Bestsellerliste der „New York Times“. Es ist jetzt auch auf Deutsch erschienen. Weiterlesen

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Wenn nicht jetzt, wann dann?

»Für uns gestorben« heißt die neue Orientierungshilfe der Evangelischen Kirche in Deutschland. Wegen des Flugzeugabsturzes wurde sie nicht öffentlich präsentiert. Christen trauen ihrer eigenen Botschaft nicht mehr. Mein Leitartikel in Ausgabe 14/2015 der ZEIT-Beilage „Christ & Welt“

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Mein Ja zum Recht auf Abtreibung

Frauen sind Menschen. Das ist so weit unstrittig. Die Menschenrechte sind ihnen sicher, auch wenn sich so mancher damit schwertut. Das Recht, eine ungewollte Schwangerschaft zu beenden, also über ihren eigenen Körper zu verfügen, wird ihnen in Deutschland dennoch verwehrt. Abtreibung ist nach §218 Strafgesetzbuch illegal und steht seit 1871 in einer Linie mit anderen Tötungsdelikten. Eine Abtreibung ist erst seit 1995 unter Voraussetzungen straffrei, die an Zeiten erinnern, in denen Frauen ohne Vormund nicht aus dem Haus gehen durften. Frauen, die sich entscheiden, ihre Schwangerschaft zu beenden, widerfährt Gnade, nicht Recht. Das muss sich ändern! Weiterlesen

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Grundlagen der Fotografie

Alles in der Fotografie beginnt mit Licht. Irgendwie muss es auf einem lichtempfindlichen Material landen – ob nun Film oder Sensor. Wie es dort hinkommt, hat viel mehr mit Leidenschaft, Übung und Ausdauer zu tun, als mit der Technik. Einige Grundkenntnisse sind jedoch unerlässlich, um das Licht zu bändigen. Für einen Workshop habe ich diese zusammengefasst. Weiterlesen

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Christ & Welt Kollekte 07/2015

Sara Netanjahu sammelt Flaschen. Ungewöhnlich ist das nicht. Doch gegen die First Lady Israels wäre selbst ein König der Flaschensammler nur ein kleines Licht am Pfandautomaten. Seit es das Flaschenpfand gibt, streben Menschen danach. Die meisten von ihnen streifen durch die Innenstädte, um sich ihr mickriges Einkommen aufzubessern. In der Hoffnung auf das gläserne Gold gehen sie von Mülleimer zu Mülleimer. Greifen sie erfolgreich in die Tonne, sind sie auf einen Schlag ein paar Cent reicher. Doch manche geben sich damit nicht zufrieden. Weiterlesen

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Harte Prüfung

Wenn sich Heinrich Bedford-Strohm über etwas freut, dann schreibt er einen Beitrag bei Facebook. Dafür fliegen ihm die Likes nur so entgegen. Padford-Strohm, wie er wegen seiner Online-Aktivitäten genannt wird, ist bayerischer Landsbischof und seit November 2014 EKD-Ratsvorsitzender. Am 21. Januar um 21.36 Uhr schrieb er: „Bei der Landeskirchenratssitzung wurde viel besprochen, aber über eines habe ich mich besonders gefreut.“ Der Ansturm auf die Liste der „Anwärter fürs geistliche Amt“ sei im letzten Jahr um 20 Prozent gestiegen. In Anbetracht des Pfarrermangels klingt das wie eine gute Nachricht. Doch dieses Mal wollte niemand die Begeisterung des Bischofs so recht teilen. Weiterlesen